Sirius-Siedlung

Die Sirius-Siedlung ist ein Entwurf für ein Landart-Projekt, entwickelt in 2013

Aufgebaut nach Art eines Spiels, das auf universalen Methoden basiert- Umkehrung, Skalierung, Prozessualität, Reduktion der Mittel/Materialien entsteht und wächst nach und nach eine experimentelle Künstlerkolonie.

Archipelago

Performance zur 7. Berlin Biennale, 2012

Das Ziel der Mitspieler war bei dieser als Gesellschaftspiel für fünf Personen konzipierten Performance, schnellstmöglich eine große Anzahl von Inseln mit Spielsteinen zu besetzen. Dafür dienten Spielchips, die jeweils Künstler repräsentierten und dafür auf der Oberseite mit Abbildungen von Kunstwerken bedruckt waren, welche dem »open call« der Biennale entnommen waren. Das Archipelago- Spiel reflektiert spielerisch Auswahl- und Karrieremechanismen in der Kunstwelt. Teilnehmer der ersten Spielrunde waren: Jeni Fulton, Marvin Altner, Thorsten Goldberg, Peter Funken.

Entopolis

Entwurf für den zwischenzeitlich unbebauten Schlossplatzes in Berlins Mitte, 2012

In Zusammenarbeit mit einer Kita in Mitte entsteht an einem ungenutzten öffentlichen Bereich am Spreekanal in der Nähe des Schlossplatzes ein temporärer Kinderzoo als ein künstlerisches Abbild der aktuellen städteplanerischen Phase.

Stratograph

Entwurf, 2011

Stratograph ist enie zeitbasierte Kunstmaschine, die auf der Basis von täglichen Nachrichten farbige Liebesperlen aus Zucker stochastisch über ein Netzwerk von Röhren auf einer Fläche verteilt und so täglich ein Bild erzeugt.

Projektor/ Modell

Entwurf für Interventionen im Stadtraum, 2011

Im Hinblick auf Gesellschaftsutopien, Architektur und Stadtentwicklung werden bei Projektor insbesondere noch sichtbare „Leerstellen“ im Stadtraum in ihrer Funktion als künstlerisch/soziale Möglichkeitsräume in einem bildhauerischen Sinne aufgefasst und bearbeitet.

Kugelbahn

Kugelbahn ist eine interaktive Installation bei der Ausstellung Kunst und Leben am DA Kunsthaus Kloster Gravenhorst, 2010

Ein vorhandener Ausstellungsraum mit jeweils vorausgesetzt mehreren Stockwerken wird mit einer freistehenden, an Mikado erinnernden, labyrinthischen Konstruktion aus 100 Pappröhren verbaut. 1000 verschiedenfarbige Kugeln liegen daneben bereit und können von den BesucherInnen vom oberen Stockwerk aus in das erste Element des so gebildeten Tunnelsystems eingeworfen werden.

BRIX

Projektreihe 1997-2019

Im BRIX werden die BesucherInnen an der Entwicklung einer größeren künstlerischen Arbeit beteiligt dadurch, dass sie eigene Objekte oder Aktivitäten in einen Prozeß einbringen oder durch ihre bloßen Anwesenheit. Ein Anliegen von BRIX ist es, Kunst in einem kommunikativen Prozeß mit anderen KünstlerInnen zu produzieren unter Aufgabe bzw. Vermischung von Teilen der Autorenschaften und versteht sich so als eine soziale bzw. geistige Skulptur, die sich auf vorhandene Situationen einläßt und diese transformiert.

Bewegliche Punkte

Intervention mit Plastikbällen, 2005

Pflummi

Rauminstallation mit Künstler-Flummis im BRIXKunstraum, 2000


Ein Video, ein Poster, ein Vortrag und ganz viele Künstler-Flummis, die auf dem Fußboden herumlagen und zu unterschiedlichen Formationen zusammenkullern konnten.

Traces

Installation bei der Ausstellung Tracce di un seminario, Fondazione Antonio Ratti, Como 1999

Der Wandabschnitt zwischen zwei Säulen in einem Kirchengebäude ist mit hellblauen Markierungspunkten bis über die Höhe der beiden mit Pappe bedeckten und so miteingefaßten Fensteröffnungen in einem tapetenähnliches Ornament beklebt, das sich nach oben hin dann nach und nach auflöst. Aus dem Fußboden sind ca. 200 blauschimmernde Glasurmeln ausgelegt, die sich während der Ausstellung in unterschiedliche Formationen bewegen können.

Minigolf /City

Installation ursprünglich geplant im Innenhof der HBK Braunschweig, verschiedene Formationen und Orte, ab 1997

Eine Stadtlandschaft aus Keramik-Platten auf verschieden hohen Säulen. Die “Hindernisse” sind modellhafte Gebäude mit Referenz auf die umliegende Architektur der HBK Braunschweig .

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