PuZZle

Installation zur Transformale in Potsdam, 2020

Gebäudegrundrisse des in der Ausschreibung thematisierten Gebiets der Ausstellung Transformale werden im Maßstab 1:12 in jeweils einen Nadelfilz-Teppich-Belag übertragen. Diese Teppichflächen werden auf der in 2020 unbebauten Fläche ausgelegt. Auf diese Weise wird das gesamte bei der Transformale thematisierte Gebiet in diesem Areal modellhaft mit seinen Grundrissplan nachempfunden.

Projektor

Anke-Westermann---Projektor

Projektor- Baukasten für eine imaginäre Stadt- ist eine Serie von temporären Installationen im Stadtraum. Ab 2017.

Site_x

Modulares Fotorelief zur Ausstellung Liminal in der Galerie Toolbox, Berlin 2017

Ein modulares Objekt auf der Wand, das fünf Bilder kombiniert, die ihren Ursprung in besonderen Situationen haben, in der sich die Künstlerin befand- eingefrorene Momente mitthilfe der Fotografie. Durch die Verwendung von Wandfarbe auf den Fotoprints eliminiert Westermann Teile der ursprünglichen Umgebung der fokussierten Objekte.

1#1 Site

Rauminstallation Projektraum Phönix BB, 2016

Anke Westermann bezieht sich mit der Installation 1#1SITE auf die sog. „Verdichtung“ des Stadtraums. Durch eine Verkleinerung des ohnehin schon kleinen Ausstellungsraums verweist die Installation auf das Verschwinden von gestaltbaren Freiräumen.

Anke Westermann Atlas

Entdecke die Welt neu mit Anke Westermann! Eine außergewöhnliche Reise zu Orten und Zeiten nach der Wende und Jahrtausendwende.

Das Buch gibt einen spannenden Einblick in das Werk der Künstlerin zwischen den 1990er und 2010er Jahren. Innerhalb dieser persönlichen Topographie werden verschwundene Orte und Zeiten sichtbar: Anhand behutsamer Neudefinitionen mit Kugelbahnen, Wasserstraßen, Labyrinthen, Glashäusern, Gärten in Museen oder Konfettiregen erweitern sich die Perspektiven in Westermanns immer wieder neuem und poetischen Spiel mit vorhandenen Gegegebenheiten.

Sirius-Siedlung

Die Sirius-Siedlung ist ein Entwurf für ein Landart-Projekt, entwickelt in 2013

Aufgebaut nach Art eines Spiels, das auf universalen Methoden basiert- Umkehrung, Skalierung, Prozessualität, Reduktion der Mittel/Materialien entsteht und wächst nach und nach eine experimentelle Künstlerkolonie.

Stratograph

Entwurf, 2011

Stratograph ist enie zeitbasierte Kunstmaschine, die auf der Basis von täglichen Nachrichten farbige Liebesperlen aus Zucker stochastisch über ein Netzwerk von Röhren auf einer Fläche verteilt und so täglich ein Bild erzeugt.

Moment

Objekte und Installationen aus transparenten farbigen Einwegplastiktüten, ab 2004

Wasser

Installation zur Ausstellung Lidl vs. Netto in der Academy of Economics, Fußgängerzone Marzahner Promenade, Berlin-Marzahn, 2010

60 Wasserflaschen gekauft in den umliegenden Supermärkten Lidl und Netto liegen als ineinander verwobene Kreise auf dem Fußboden. Innen- und Aussenraum gehen optisch eine Verbindung ein.

Kugelbahn

Kugelbahn ist eine interaktive Installation bei der Ausstellung Kunst und Leben am DA Kunsthaus Kloster Gravenhorst, 2010

Ein vorhandener Ausstellungsraum mit jeweils vorausgesetzt mehreren Stockwerken wird mit einer freistehenden, an Mikado erinnernden, labyrinthischen Konstruktion aus 100 Pappröhren verbaut. 1000 verschiedenfarbige Kugeln liegen daneben bereit und können von den BesucherInnen vom oberen Stockwerk aus in das erste Element des so gebildeten Tunnelsystems eingeworfen werden.

BRIX

Projektreihe 1997-2019

Im BRIX werden die BesucherInnen an der Entwicklung einer größeren künstlerischen Arbeit beteiligt dadurch, dass sie eigene Objekte oder Aktivitäten in einen Prozeß einbringen oder durch ihre bloßen Anwesenheit. Ein Anliegen von BRIX ist es, Kunst in einem kommunikativen Prozeß mit anderen KünstlerInnen zu produzieren unter Aufgabe bzw. Vermischung von Teilen der Autorenschaften und versteht sich so als eine soziale bzw. geistige Skulptur, die sich auf vorhandene Situationen einläßt und diese transformiert.

0X/01

0X/01 ist eine wachsende Installation im Frise KünstlerInnenhaus in Hamburg 2009.

Beginnend im mittleren Raum wächst eine nach und nach den gesamten Ausstellungsraum einnehmende und schließlich bis ins Foyer und den Straßenraum hineinragende labyrinthische Raumskulptur aus transluzenter Folie und Weidenholz. Bei jeder der drei aufeinander folgenden Ausstellungs- eröffnungen besetzt diese Skulptur neues Territorium.

True Illusion 4

Installation zur Ausstellung 40×80 in den Uferhallen, Berlin, 2008

Auf einer Wand einer vorgegebenen Austellungsarchitektur der Gruppenausstellung wurde ein Rechteck direkt aus dem Material wie ein Fenster heraus gesägt. Der dahinterliegende Raum wurde mit teils blinkenden farbigen Lichtquellen ausgestattet, so dass dieses „Bild“ an der Wand zunächst wie ein Spiegel wirkte.

Pixi und Paddy

Installation aus aus Alltagsmaterialien gefertigten Objekten in einem zweigeschossigen Pavillongebäude in Berlin-Wedding, 2008

Maerzbau

Installation in den Räumen von montanaberlin, 2009

Märzbau schaffte 100 Paletten in einen Galerieraum. Aus einem daraus ausgelegten zweiten bühnenartigen Boden wuchsen einige dieser Paletten zu Stapeln in die Höhe, so dass eine begehbare, raumgreifende, den Betrachter etwas beengende Skulptur entstand.

Superposition

Installation aus aus Alltagsmaterialien gefertigten Objekten und transformierten vorgefundenen Elementen. Ausstellungsprojekt zusammen mit Johannes Buss, 2008

01/01

01/01 ist eine wachsende Ausstellung in einem leerstehenden Gewächshaus in Berlin-Lichtenberg zeitgleich zur Documenta 12, 2007

Ein leer stehendes Gewächshaus, in dem sich zwischenzeitlich einige Pflanzen unkontrolliert vermehrt hatten, diente als Rahmen bzw. architektonische “Hülle” für das auf 50 Tage angelegte Projekt 01/01. Kernstück dieser prozessual angelegten Rauminstallation war ein auf 5×5 m Grundfläche errichteter, nach oben und an einer Seite türbreit offener Raum aus weißen Porenbetonblöcken.

Objekte

Objekte aus verschiedenen Jahrzehnten

Moderne Kunst

Installation für Goldrausch 2004 im Kunstraum Kreuzberg, Berlin, 2004

Moderne Kunst ist ein Skulpturenensemble aus Alltagsmaterialien, das kanonisierte Strukturen und Skulpturbegriffe der klassischen Moderne befragt.

Nonsequitor

Diese Installation entstand bei der Ausstellung Andersen/Winninger/Westermann im Kunstraum Anker in Zürich, 2003

Atlas

Mit Edding bezeichnete Karteikarten, 2002

Terrasse

Intervention auf einer Terrasse in Berlin-Mitte, 2002

Pflummi

Rauminstallation mit Künstler-Flummis im BRIXKunstraum, 2000


Ein Video, ein Poster, ein Vortrag und ganz viele Künstler-Flummis, die auf dem Fußboden herumlagen und zu unterschiedlichen Formationen zusammenkullern konnten.

True Illusion 2

Installation bei Maschenmode, Berlin, 2000

In einem Nachbargeschäft erworbene Lichterketten liegen in dem ersten von der Straße aus sichtbaren Ausstellungsraum als ineinandergreifende Kreise auf dem Fußboden. An eine Wand wurde zusätzlich auf 150 cm Höhe ein 5 m langer Streifen Spiegelfolie geklebt. Die Installation setzt sich durch ihre Spiegelung in den Außenraum als Imagination fort.

Dekor 1

Dekor 1 ist eine Installation im Büro von Maschenmode anläßlich der Ausstellung True Illusion 2 im Sommer 2000

Eine Wand des Ausstellungsraums, der mit Rauhfasertapete und Teppich ausgestattet war, wurde mit einer zweiten Schicht aus gesprenkelter Tapete bis auf Fensterhöhe beklebt. Auf der gegenüberliegenden Wand hängt über Kopfhöhe ein runder Spiegel, in dem sich die Punkte der Tapete auf dessen unteren Teil wiederfinden.

Fenster

Fotografien, Serie fortlaufend ab 1993

True Illusion impact

True Illusion impact ist eine Installation in einer Wohnung in Berlin-Mitte, 1999

Goldfarbene Kunststoffstreifen sind an einer Wand direkt auf die Wand getackert und hängen dabei über die Tür. Ein schimmernder Vorhang aus hellgelben Perlenschnüren hängt vor einem gereinigten Feld unverputzter Wand. Von der Decke hängt eine goldene Lampe, die mit weißen und gelben Glühbirnen bestückt ist.

Traces

Installation bei der Ausstellung Tracce di un seminario, Fondazione Antonio Ratti, Como 1999

Der Wandabschnitt zwischen zwei Säulen in einem Kirchengebäude ist mit hellblauen Markierungspunkten bis über die Höhe der beiden mit Pappe bedeckten und so miteingefaßten Fensteröffnungen in einem tapetenähnliches Ornament beklebt, das sich nach oben hin dann nach und nach auflöst. Aus dem Fußboden sind ca. 200 blauschimmernde Glasurmeln ausgelegt, die sich während der Ausstellung in unterschiedliche Formationen bewegen können.

Eingang

Installation bei Meisterschüler 1998

Beim Eintreten in diese den Maßen der Hallenelemente angepassten Kammer sieht man auf der semitransparenten Wand zunächst ein Spiel von Lichtpunkten, die durch die Ausstellungsbeleuchtung entstehen, bevor man dann die eigentliche Halle aus unerwarteter Richtung betritt.

Liegewiese

Installation zur 1. Werkleitz Biennale, Magdeburg, 1993

Installation aus Gartenliegen und Grasnabe im Innenhof eines ehemaligen Wirtschaftsgebäudes