PuZZle

Installation zur Transformale in Potsdam, 2020

Gebäudegrundrisse des in der Ausschreibung thematisierten Gebiets der Ausstellung Transformale werden im Maßstab 1:12 in jeweils einen Nadelfilz-Teppich-Belag übertragen. Diese Teppichflächen werden auf der in 2020 unbebauten Fläche ausgelegt. Auf diese Weise wird das gesamte bei der Transformale thematisierte Gebiet in diesem Areal modellhaft mit seinen Grundrissplan nachempfunden.

Projektor

Anke-Westermann---Projektor

Projektor- Baukasten für eine imaginäre Stadt- ist eine Serie von temporären Installationen im Stadtraum. Ab 2017.

Site_x

Modulares Fotorelief zur Ausstellung Liminal in der Galerie Toolbox, Berlin 2017

Ein modulares Objekt auf der Wand, das fünf Bilder kombiniert, die ihren Ursprung in besonderen Situationen haben, in der sich die Künstlerin befand- eingefrorene Momente mitthilfe der Fotografie. Durch die Verwendung von Wandfarbe auf den Fotoprints eliminiert Westermann Teile der ursprünglichen Umgebung der fokussierten Objekte.

Stratograph

Entwurf, 2011

Stratograph ist enie zeitbasierte Kunstmaschine, die auf der Basis von täglichen Nachrichten farbige Liebesperlen aus Zucker stochastisch über ein Netzwerk von Röhren auf einer Fläche verteilt und so täglich ein Bild erzeugt.

Moment

Objekte und Installationen aus transparenten farbigen Einwegplastiktüten, ab 2004

Wasser

Installation zur Ausstellung Lidl vs. Netto in der Academy of Economics, Fußgängerzone Marzahner Promenade, Berlin-Marzahn, 2010

60 Wasserflaschen gekauft in den umliegenden Supermärkten Lidl und Netto liegen als ineinander verwobene Kreise auf dem Fußboden. Innen- und Aussenraum gehen optisch eine Verbindung ein.

Kugelbahn

Kugelbahn ist eine interaktive Installation bei der Ausstellung Kunst und Leben am DA Kunsthaus Kloster Gravenhorst, 2010

Ein vorhandener Ausstellungsraum mit jeweils vorausgesetzt mehreren Stockwerken wird mit einer freistehenden, an Mikado erinnernden, labyrinthischen Konstruktion aus 100 Pappröhren verbaut. 1000 verschiedenfarbige Kugeln liegen daneben bereit und können von den BesucherInnen vom oberen Stockwerk aus in das erste Element des so gebildeten Tunnelsystems eingeworfen werden.

BRIX

Projektreihe 1997-2019

Im BRIX werden die BesucherInnen an der Entwicklung einer größeren künstlerischen Arbeit beteiligt dadurch, dass sie eigene Objekte oder Aktivitäten in einen Prozeß einbringen oder durch ihre bloßen Anwesenheit. Ein Anliegen von BRIX ist es, Kunst in einem kommunikativen Prozeß mit anderen KünstlerInnen zu produzieren unter Aufgabe bzw. Vermischung von Teilen der Autorenschaften und versteht sich so als eine soziale bzw. geistige Skulptur, die sich auf vorhandene Situationen einläßt und diese transformiert.

0X/01

0X/01 ist eine wachsende Installation im Frise KünstlerInnenhaus in Hamburg 2009.

Beginnend im mittleren Raum wächst eine nach und nach den gesamten Ausstellungsraum einnehmende und schließlich bis ins Foyer und den Straßenraum hineinragende labyrinthische Raumskulptur aus transluzenter Folie und Weidenholz. Bei jeder der drei aufeinander folgenden Ausstellungs- eröffnungen besetzt diese Skulptur neues Territorium.

True Illusion 4

Installation zur Ausstellung 40×80 in den Uferhallen, Berlin, 2008

Auf einer Wand einer vorgegebenen Austellungsarchitektur der Gruppenausstellung wurde ein Rechteck direkt aus dem Material wie ein Fenster heraus gesägt. Der dahinterliegende Raum wurde mit teils blinkenden farbigen Lichtquellen ausgestattet, so dass dieses „Bild“ an der Wand zunächst wie ein Spiegel wirkte.

Kategorien Allgemein

Maerzbau

Installation in den Räumen von montanaberlin, 2009

Märzbau schaffte 100 Paletten in einen Galerieraum. Aus einem daraus ausgelegten zweiten bühnenartigen Boden wuchsen einige dieser Paletten zu Stapeln in die Höhe, so dass eine begehbare, raumgreifende, den Betrachter etwas beengende Skulptur entstand.

Superposition

Installation aus aus Alltagsmaterialien gefertigten Objekten und transformierten vorgefundenen Elementen. Ausstellungsprojekt zusammen mit Johannes Buss, 2008

01/01

01/01 ist eine wachsende Ausstellung in einem leerstehenden Gewächshaus in Berlin-Lichtenberg zeitgleich zur Documenta 12, 2007

Ein leer stehendes Gewächshaus, in dem sich zwischenzeitlich einige Pflanzen unkontrolliert vermehrt hatten, diente als Rahmen bzw. architektonische “Hülle” für das auf 50 Tage angelegte Projekt 01/01. Kernstück dieser prozessual angelegten Rauminstallation war ein auf 5×5 m Grundfläche errichteter, nach oben und an einer Seite türbreit offener Raum aus weißen Porenbetonblöcken.

Nonsequitor

Diese Installation entstand bei der Ausstellung Andersen/Winninger/Westermann im Kunstraum Anker in Zürich, 2003

Kategorien Allgemein

True Illusion 2

Installation bei Maschenmode, Berlin, 2000

In einem Nachbargeschäft erworbene Lichterketten liegen in dem ersten von der Straße aus sichtbaren Ausstellungsraum als ineinandergreifende Kreise auf dem Fußboden. An eine Wand wurde zusätzlich auf 150 cm Höhe ein 5 m langer Streifen Spiegelfolie geklebt. Die Installation setzt sich durch ihre Spiegelung in den Außenraum als Imagination fort.

Dekor 1

Dekor 1 ist eine Installation im Büro von Maschenmode anläßlich der Ausstellung True Illusion 2 im Sommer 2000

Eine Wand des Ausstellungsraums, der mit Rauhfasertapete und Teppich ausgestattet war, wurde mit einer zweiten Schicht aus gesprenkelter Tapete bis auf Fensterhöhe beklebt. Auf der gegenüberliegenden Wand hängt über Kopfhöhe ein runder Spiegel, in dem sich die Punkte der Tapete auf dessen unteren Teil wiederfinden.

True Illusion impact

True Illusion impact ist eine Installation in einer Wohnung in Berlin-Mitte, 1999

Goldfarbene Kunststoffstreifen sind an einer Wand direkt auf die Wand getackert und hängen dabei über die Tür. Ein schimmernder Vorhang aus hellgelben Perlenschnüren hängt vor einem gereinigten Feld unverputzter Wand. Von der Decke hängt eine goldene Lampe, die mit weißen und gelben Glühbirnen bestückt ist.

Traces

Installation bei der Ausstellung Tracce di un seminario, Fondazione Antonio Ratti, Como 1999

Der Wandabschnitt zwischen zwei Säulen in einem Kirchengebäude ist mit hellblauen Markierungspunkten bis über die Höhe der beiden mit Pappe bedeckten und so miteingefaßten Fensteröffnungen in einem tapetenähnliches Ornament beklebt, das sich nach oben hin dann nach und nach auflöst. Aus dem Fußboden sind ca. 200 blauschimmernde Glasurmeln ausgelegt, die sich während der Ausstellung in unterschiedliche Formationen bewegen können.

Eingang

Installation bei Meisterschüler 1998

Beim Eintreten in diese den Maßen der Hallenelemente angepassten Kammer sieht man auf der semitransparenten Wand zunächst ein Spiel von Lichtpunkten, die durch die Ausstellungsbeleuchtung entstehen, bevor man dann die eigentliche Halle aus unerwarteter Richtung betritt.